PHILIPPINEN REISEN

2-TAGE-RUNDFAHRT UM MOUNT KITANGLAD

 

Reisebericht aus Mindanao - 2-Tagestour rund um Mount Kitanglad

 

 

Wenn wir es schaffen, wollen wir nun jeden Monat zumindest eine Wochenendtour oder auch mal eine längere Reise durch Mindanao machen und Dinge erkunden, die wir schon immer sehen wollten. Für unseren Ausflug für den Monat November hat uns liebenswerter Weise unser Freund Harald aus Mambatangan in Manolo Fortich seinen Van zur Verfügung gestellt


Geplant ist, beginnend am alten Lumbia Flughafen von Cagayan de Oro um die Gebirgskette "Mount Kitanglad" in der Provinz Bukidnon auf der Insel Mindanao herumzufahren.

Das Fahrzeug wird vollgetankt und der Reifendruck geprüft.

Mount Kitanglad - wir kommen.

 

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Nach dem Flughafen folgen wir dem Cagayan Fluss oben auf der Strasse und beschliessen zum Anfangspunkt des "White Water Rafting" für Beginner zum Fluss herunter zu fahren, da meine Frau das noch nicht gesehen hatte. Die Stelle ist mit einem kleinen Parkplatz, einer Betonebene für die Flösse in den Fluss zu lassen, Toiletten und ein oder zwei Souvenirbuden ausgestattet. Es wurde extra ein Straße bis hierher gebaut. Die Stelle liegt zwischen zwei Stromschnellen.

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Es war an diesem Tag zu dieser Zeit nichts los. Ich hatte gedacht, wir werden bei der alten Chinesin in Talakag in ihrer Carenderia unser Frühstück einnehmen. Dabei wollte ich dann nach einigen Sehenswürdigkeiten fragen und erkunden, wie man dort hin kommen kann.

Talakag ist flächenmässig eine große Gemeinde. Die Straße zum "Curtain Wasserfall" sei sehr schlecht, meint sie und man brauche sicherlich 2 Stunden für einen Weg. Ja, da ist es wieder, hier braucht man Zeit um 35 Kilometer zu fahren, weil man von einem Loch in das andere fallen kann mit dem Auto. Andere Stellen sind nur zu Fuß oder auf einem Reittier zu erreichen. Das ist heute alles nicht drin für uns. Wir wollen heute noch bis Malaybalay. Der Provinzhauptstadt von Bukidnon und dort übernachten.

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Es gibt einen weiteren Reisebericht über TALAKAG, als wir auf der Suche nach einem Lehrer waren.

 

 

Nach dem langen Gespräch mit der Chinesin, Vater war Chinese, Mutter Filipina, wobei festgestellt wurde, dass man gemeinsame Bekannte in der entfernten Verwandtschaft hat, dass das Gebiet in und um Miaraya kein Krisengebiet mehr sei, machen wir uns auf den Weg.

Ja, vor noch gar nicht allzu langer Zeit war es dort ein gesetzloses Land. Es gab keine Verwaltung, keine Polizei nur ein paar Soldaten. Es kam zu Überfällen auf der Straße meist in der Nacht aber auch zu Landstreitigkeiten. Kinder passten auf Felder und Obstbäume mit Schußwaffen auf.

Noch etwas fällt postitiv aus. Die Infrastruktur wird durch verstärkten Ausbau der Nebenstrassen gefördert. Wir folgen der Straße bereits seit vielen Kilometer auf einer Betonpiste. Das verbilligt den Transport von landwirtschaftlichen Produkten und mehr Leute ziehen dorthin um Landwirtschaft zu betreiben.

Lastkraftwagen auf dem Land sind auch gleichzeitig immer ein Verkehrsmittel mit die Menschen hier. Es verkehren auch Überland-Jeepneys aber doch nicht so frequent. Die Fahrgäste warten geduldig bis es weitergeht, wenn es etwas hinzu- oder abgeladen werden muss oder der Fahrer seiner Frau nur den täglichen Reis vorbei bringt. Damit er bei der Rückkehr auch eine Mahlzeit zubereitet vorfindet.

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Wir treffen auf die ersten schönen Ausblicke in die Hügellandschaft auf der Hochebene von Bukidnon. Ein kleiner Fluß darf ungebändigt durch ein kleines Tal fließen. Es ist einfach nur schön, dann anhalten zu können und zu schauen, die Luft einzuatmen, die Ruhe zu genießen, die man in der Stadt nicht findet, zu erkennen, wie schön unsere Erde immer noch ist.

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Nun haben wir ein etwa 15 Kilometer langes Stück Straße erreicht, welches aus Lehmboden und Steinen besteht. Solche Straßen werden ein paar Mal im Jahr mit einer Straßenhobel geglättet. Meiner Schätzung nach, ist die Straße bis Ende des nächsten Jahres komplett und zusammenhängend betoniert.

Man ist mit vollem Einsatz dabei. Hier in der Pampa gibt es diese Straßenbau-Camps. Dort steht der Maschinen- und Fuhrpark. Hier wohnen auch die Straßenbauarbeiter, die Vorarbeiter und die Ingenieure. Die Arbeiter oft in zeltähnlichen Unterkünften und haben ihre Familien dabei.

In den größeren Camps gibt es Betonmischanlagen. In den kleineren Camps wird der Beton direkt im Betonmischer-LKW gemischt, in dem ein Bagger Kies und Zement einfüllt und mit einem Schlauch Wasser hinzugeben wird.

Ich kann mich noch an Straßenbaustellen erinnern und das ist noch gar nicht solange her, wo ein Heer von Arbeitern selbst für solche Straßen den Beton per Hand mischte.

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Wir haben eine wichtige Wegegabelung erreicht. Rechts hinunter geht es um die Gebirgskette Mount Kalatungan zu der Bananenplantagen-Gemeinde Kalilangan an der Provinzgrenze zu Lanao del Sur und der Stadt Wao. Wir sind hier sehr dicht an der Grenze zu der moslemischen Provinz.

Um nach Miarayon und Lantapan zu gelangen, müssen wir uns links oder wie auf den Schildern angedeutet (es gibt tatsächlich Wegweiser aber immer nur an wirklich wichtigen Punkten) geradeaus halten. Die Straße wird uns auf den Pass führen zwischen diesen beiden Gebirgsketten mit ihren fruchtbaren Hängen. 

Hier hat sich ein reges landwirtschaftliches Gebiet für den Gemüseanbau entwickelt.

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Mindanao - 2-Tagestour rund um Mount Kitanglad - 02







 

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