PHILIPPINEN REISEN

Die Tagakaolo

Die Tagakaolo von Mindanao

 

TITELBILD: Eine liebliche biya (Prinzessin) des Tagakaolo Stammes tanzt den Lepang. Das ist ein Kristanz oder eine Kriegstanz. Jede Frau des Stammes muss wissen sich selber in Zeiten der Gefahr zu verteidigen oder wenn ältere Stammesführer beschützt und verteidigt werden müssen.

 

Die Kalagan leben auf der Insel Mindanao in den südlichen Philippinen . Sie sind zu Hause in den Hochlandgebieten des Inselinneren und der westlichen Küste am Davao Gulf. Von den Kalagan nimmt man an, dass sie aus unterschiedlichen Gruppen von Filipinos aus dem Tiefland abstammen, die wiederum von Asiens südwestlichem Festland vor einigen Tausend Jahren kamen. Ihre Lebensweise und Kultur ist sehr ähnlich der Magindanaw.

staemme-mindanao-tagakaolo-01-640.jpg

Mit der Ankuft des Islams in den 1500s, teilten sich die kalagan in zwei Gruppen, die Tagakaulu Kalangan und die Tagakaolo Kalagan. Die Tagakaulu Kalangan sprechen Tagakaolo, welches sich an andere Sprachen in der Region anlehnt.

 

 

Der amerikansiche Anthropologe Fay Cooper Cole schrieb in den frühen 1900er Jahren, dass der Name Kalagan die Tagakaolos beschreibt, die sich zum Islam konvertieren liessen. Ansonsten gehören die Tagakaolo und die Kalagans zu ein und der selben kulturellen Gruppe.

Heute leben die Tagakaolo an den westlichen Küsten des Davao Gulfs und südlich des Vulkans Apo. "Tagalaya" bedeutet von den Bergen. Sie wohnen in den Gemeinden Malita und Lais umd am Talaguton Fluss. Eine große Anzahl lebt in Malalog. Andere in Malungon in der der Provinz Sarangani. Ihre Gesamtanzahl wurde 1987 auf etwas weniger als 125.000 geschätzt.

staemme-mindanao-tagakaolo-02-640.jpg

Während der amerikanischen Zeit der Kolonisation von Davao, wurden die Tagakaulos als kriegerische und unruhige Eingeborene beschrieben. Mungalayon, ein Tagakaolo, tötete den ersten amerikansichen Gouverneur von Davao.

Mitglieder des Stammes erkennt man an ihren engliegenden Bekleidung aus rot und gelb gestreiften Stoffen. Die Mehrheit von ihnen hat gelocktes Haar. Die Zähne sind normalerweise verstümmelt oder geschwärzt. Das rasieren der Augenbrauen und das tatöwieren des linken Vorderarms ist üblich. Sie sind üblicherweise in kleinen Gruppen anzutreffen. Oft befinden sie sich im Krieg mit anderen Gruppen, trotzdem sehen sie ziemlich gleich aus und benutzen die gleiche Sprache und haben einen gemeinsamen Glauben.

staemme-mindanao-tagakaolo-03-640.JPG

Sie glauben an ein übernatürliches Wesen, welches im Berg Apo wohnt. Die Tagakaolos bringen ihm Menschenopfer, besonders dann, wenn sie der Meinung sind, dass ihr Gott ärgerlich ist oder wenn sie zu dem Vulkan gehen um Schwefel zu sammeln.

Jedes Flusstal oder Hochebene ist ein Distrikt oder eine Domäne eines herrschenden datu, eine Position die nach dem Erstgeburtenrecht weitergegeben wird. Der datu ist beides, Richter und Verteidiger seiner Mitmenschen, die wiederum seine Felder bestellen. Ein reicher datu kann so viele Frauen haben, wie er ernähren kann, durch Gefangennahme oder durch Kauf. Jeder datu ist das autonome Oberhaupt über ein Gebiet.

 

 







 

PHILIPPINEN REISEN BLOG

philippinen-reisen-blog-image1.JPG

Land und Leute mit kleinen Geschichten näher kennenlernen

 

PHILIPPINENKLUB.net

philippinenklub-text1.JPG

Ein-Klick-Zugang mit Zugangsdaten Ihres Facebook-Kontos zum Beispiel und sofort Videosammlungen, Videos und Bilderbeiträge aus allen Bereichen der Philippinen ansehen und lesen.

 

DEUTSCH-PHILIPPINISCHER KLUB

fbdeutsch-philippinischer-klub-text1.gif

Wir sind auch eine sehr aktive Facebook-Gruppe in deutscher Sprache mit allem was die Philippinen betrifft. Die Gruppe ist öffentlich. Zum Mitdiskutieren müssen Sie allerdings Mitglied werden. Schauen Sie mal herein bei uns!