PHILIPPINEN REISEN

ILOCOS SUR

Die PROVINZ ILOCOS SUR auf der Insel LUZON

 

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Im Norden an der Westküste der Hauptinsel Luzon der Philippinen, liegt die Provinz Ilocos Sur, die zur Ilocos Region gehört. Die Provinz hat zwei Städte und 32 Gemeinden, wobei die historische Stadt Vigan auch die Provinzhauptstadt ist. Ilocos Sur grenzt im Norden an Ilocos Norte und Abra, im Osten an die Mountain Provinz, im Süden an die Provinzen La Union und Benguet und im Westen liegt die West Philippine Sea, die zur South China Sea gehört.

Bevor die Spanier zu den Philippinen kamen, wurden die Küstenebenen im nordwesten von Luzon Ylokos genannt. Die Bewohner bauten ihre Dörfer in der Nähe von kleinen Buchten und nannten diese "looc" in ihrem Dialekt. Ilocos Sur ist eine alte Provinz und wurden von dem spanischen Eroberer Juan de Salcedo in 1572 gegründet. Das war als der Norden vom Süden, der heute Ilocos Sur ist, getrennt wurde. Damals gehörten noch Teile von Abra und obere Hälfte der heutigen Provinz La Union dazu. Die heutigen Grenzen der Provin Ilocos Sur stammen aus dem Jahren 1917.

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Das Klima in der Provinz Ilocos Sur ist im Allgemeinen trocken in den Monaten Oktober bis Mai. Die südlichen Landesteile sind feucht und Niederschläge gibt es über das ganze Jahr verteilt. Der östliche Teil ist trockener. Der August beschert den meisten Regen, der dann im Januar und Februar weniger wird.

 

 

Hier wohnen meist Ilocano. Sie gehören zu der drittgrößten ethnischen Gruppe und sind malayischer Abstammung. Die Menschen in der Provinz Ilocos Sur bauen Reis, Mais, Gemüse, Wurzelpflanzen und Früchte an. An nichtessbaren Pflanzen wird Tabak, Baumwolle und Tigergras angepflanzt. In Heimarbeit wird gewebt, Möbel und Schmuck gefertigt und Keramik hergestellt.

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Die historische Stadt Vigan, die mittlerweile zum UNESCO Welterbe erklärt wurde, ist fast 400 Jahre alt. Bekannt war sie einst als "Kabigbigaan" von dem Wort "biga", eine derbe, aufrecht stehende Pflanze, mit großen und überladenen Blättern, die an den Flussufern wuchs. Ihr Name "Bigan" wurde später in Vigan umgewandelt. Vigan ist heute die best erhaltene Stadt aus der spanischen Kolonialzeit in ganz Asien. Im Kamestizoan Distrikt gibt es schöne Beispiele von typischen Häusern aus der Zeit mit Ziegeln gedeckten Dächern, Fussböden aus Hartholz, Balustraden und Azoteas in unterschiedlichen spanisch-mexikanisch-chinesichen Stilen ohne ein Gleiches in Ost- oder Südostasien.

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Weitere touristische Ziele für den Reisenden sind die bemerkenswerten Strände von Cabangtalan in Sinait, auch bekannt als Imelda's Cove. Die Strände in den Orten von Santa Maria, Santiago, San Esteban und Candon sollte man nicht auslassen. Alte Kirchen wie Vigan Kathedrale, die Santa Maria Kirche, die Kirche in Candon mit ihrer Fasade und dem berühmten Glockenturm sind nur einige. Das längste Gemälde der Philippinen ist in der Provinz Ilocos Sur zu Hause. In der Kirche von Sinait befindet sich die wundertätige Statue des Black Nazarene.

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