PHILIPPINEN REISEN

BASILAN

Die PROVINZ und INSEL BASILAN

 

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Welcome to Basilan - Willkommen auf Basilan!


REISEWARNUNG

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 Ja, ich beginne gleich mit einer Reisewarnung.

 


Das Auswärtige Amt:
Von Reisen in die Regionen ARMM, XII ,IX (Zamboanga Peninsula) sowie nach Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten.

Ganz unten auf der Seite gibt es noch etwas mehr zur Sicherheit in Bezug auf eine Reise oder Ausflug nach Basilan von Filipinos die sich auskennen.

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Foto: theviewingdeck


Die Insel und Provinz Basilan ist die grösste und nördlichste Insel des Sulu Archipels zwischen der südlichen Philippinen Insel Mindanao und Borneo mit rund 400 Inseln. Die Basilan Strait, rund 31 Kilometer breit an ihrer schmalsten Stelle, trennt die Insel Basilan von Mindanao mit dem Hafen von Zamboanga.

Die ersten Siedler in der Provinz Basilan waren die Orang Dampua Stämme von Papua-Neuguinea. Die Yakans sind die Abkömmlinge der Orang Dampuans. Dann im 14. Jahrhundert folgten Händler von Borneo und Sumatra und predigten den islamischen Glauben.

Der historische Name für die Insel Basilan war Tagime, benannt nach dem Datu Herrscher, der einmal einen grossen Teil der Insel beherrschte, bevor die Spanier nach Basilan kamen. Vor noch längerer Zeit hatte Basilan noch andere Namen, wie Uleayan, nach dem Berg inmitten der Insel, der später in Matangal umbenannt wurde, um dann wieder später Tuburan genannt zu werden. Andere Namen waren Puh Gulangan (Insel des Waldes); umus Tambun (fruchtbares Land); Kumalarang, nach dem Fluss; Bennuh Peggesa und später wurde es dann Basih Balan.

Der Name Basih Balan stammt von einem schweren Kampf zwischen den Einheimischen unter Führung von Sultan Kudarat, ein grosser Moslemführer und seine mutigen Moslemkrieger, gegen die spanischen Eindringlinge aus dem nahen Zamboanga. Am Ende konnten die Einheimischen die Eindringle erfolgreich zurückschlagen. Der Sieg führte zu der Namensänderung für die Insel in Basih Balan, in Anlehnung an die legendäre Waffe 'Pira', die aus 'basih' (Eisen) und 'balan' (magnetisch) gemacht war. Die frühen Historiker kürzten diese beiden Worte zu Basilan ab und der Name ist bis heute für die Insel und die Provinz Basilan geblieben.

Die Provinz Basilan reflektiert die wahre Beschreibung eines Inselparadises, gesegnet mit Naturschönheiten, von frühen Händlern und Reisenden die Insel der Hoffnung genannt. Auf der Insel Basilan sind verschiedene Kulturen und Traditionen zu Hause und war einmal das Handelszentrum von Mindanao.

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Die kilometerweite Wasserstrasse zum Hafen von Isabela, der Provinzhauptstadt, wird gesäumt auf beiden Seiten von Mangroven und Stelzenhäusern der Samal. Dort liegen die Friedhöfe der Badjao, Samal-Luaans-Banguingui und Moslems. Es gibt einen einzigen See auf der Insel Basilan mit wilden Enten. Dort befindet sich das Pnigayan Fischerdorf, ein ideales Ziel für das Speerfischen.

Die Inseln des Sulu Archipels, zu denen auch Basilan gehört, sind eine bedeutende Landbrücke für Zugvögel nach Borneo. Für Vogelbeobachter sehr interessant aber auch sehr gefährlich, wie man an der Entführung von zwei europäischen Vogelkundlern sieht, die bereits vor mehreren Monaten Jolo/Sulu verschleppt wurden und bisher nicht gefunden werden konnten, obwohl sie mit einheimischen, bekannten Führern unterwegs waren.

 

Der Basilan National Park liegt im östlichen Teil der Insel Basilan mit seinen verbleibenden öffentlichen Waldgebieten zwischen der Stadt Isabela und den Gemeinden Lamitan, Tipo-Tipo und Sumsisip. Die höchste Erhebung im Park ist der Gipfel Puno Mahaji oder Basilan Peak mit 971 Metern.

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Im Herzen der Stadt Isabela findet der Reisende die Santa Isabel Catheral mit ihrer modernen Architektur. Neben der Kathedrale befindet sich ein Austellungsraum für einheimisches Handwerk wie Matten, Taschen und andere Produkte aus 'buri'.

Nicht so weit entfernt liegt die Kaum Prnah Mosque und ein Muslim Village, in dem die moslemische Kultur von drei Stämmen gezeigt wird. 

Der 400 Meter hohe Calvario Gipfel mit seiner Friedenskapelle wird jeden Fotografen begeistern.

Der Sumagdang Strand ist ein natürliches Schwimmresort inmitten einer Kokospalmenplantage, Mini-Reisfeldern und Fischteichen. Der Kumalarang Fluss beeidruckt mit einem 14 Meter hohen Wasserfall.

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Foto: theviewingdeck

Die Gemeinde Lamitan ist der beste Platz um die Yakan kennenzulernen. Friedliebenden Menschen, die bekannt sind für ihre farbenfrohen, handgewebte Kleidung mit kompliziert verschachtelten Mustern wie auch für ihre aufwendigen Hochzeiten und Feste.

Die Halbinsel mit dem 'punta matangal' in Tuburan bietet für Surfer eine Oase sehr ähnlich wie der am Nordufer von Hawaii.

basilan-provinz-yakan-webereien.jpgIn jedem Juni eines Jahres, feiert lamitan das Lami-Lamihan-Festival mit dem Hauptaugenmerkt auf die Erhaltung des Yakan Kulturerbes mit historischen Kostümen, Traditionen, bei der die farbenfrohe Yakan Bekleidung präsentiert wird.

Es gibt einige philippinische Blogger und Traveller die sich getraut haben und mit Hilfe von Einheimischen und Behörden einen Ausflug nach Basilan gewagt haben. Einer davon ist der Autor von THE VIEWING DECK von dem auch einige der Bilder hier stammen.



Welcome to Basilan - Willkommen auf Basilan!

 

 


reisewarnung-45.pngSicherheit für Basilan-Reisende aus der Sicht von einheimischen Filipinos:

Die Insel ist sehr unsicher zu bereisen und noch gefährlicher für Menschen die nicht wie Filipinos aussehen.

Es ist möglich ein Schiff von Zamboanga nach Isabela (Basilan) zu nehmen, in einem Resort zu schwimmen und das war es. Danach schnell zurück nach Zamboanga. Das zu tun, würde nichts anderes bringen, als ängstlichen Filipinos (und Ausländern) zu zeigen was man für ein 'richtiger Reisender' ist, wie verrückt man ist... und das ist es dann.
Sicherheit in Isabela ist streng und auf Ausländer hat man ein besonderes Auge. Bitte gebt den Sicherheitskräften nicht noch mehr Arbeit mit Eurer Anwesenheit. Orte zu besuchen, zu denen nur wenige hinkommen, ist versuchend aber die Einheimischen haben andere, ernste Probleme. Tourismus ist nicht oben in ihrer Rangordnung. Versuche länger auf der Insel Basilan zu bleiben sind in keinem Fall sicher. Auf der Insel herum zu fahren und zu reisen beschwört richtigen Ärger herauf und die Sicherheit kann nicht gewährleistet werden.

Etwas weiter eingehend und erklärend sei zu erwähnen, dass in Isabela oder Lamitan eine grosse Polizei- und Militärpräsenz gegeben ist und es Leuten, die von Entführungen als Lebensunterhalt leben, schwer macht. Wer sich allerdings ausserhalb dieser gesichterten Plätze bewegt, hat eine grosse Chance entführt zu werden. Das Innere der Insel Basilan ist mehr oder weniger gesetzlos, wo fast jeder alleine schon durch die traditionelle Kultur und Klanstreitigkeiten Waffen besitzt und die meisten Einheimischen wissen, dass sie schnell und einfach Geld verdienen können mit der Entführung eines Ausländers. Für sie ist es einfach nur ein Mittel zum Lebensunterhalt, nichts Politisches, nichts Ideologisches oder Religiöses anhaftend. Seitdem keine Ausländer mehr kommen, werden jetzt philippinische Lehrer, Bauern oder Plantagearbeiter entführt. Diese Fälle finden kaum ihren Weg in die internationalen Nachrichten und man ist gewillt zu denken, die allgemeine Lage habe sich gebessert. Dem ist nicht so.

Welcome to Basilan - Willkommen auf Basilan!

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