PHILIPPINEN REISEN

CDO-DAVAO JEEPNEY TRIP ÜBER BUDA

 

JEEPNEYFAHRT VON CDO-DAVAO-CDO ÜBER BUDA

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Die Vorgeschichte:


Wir waren einen Monat vorher gerade in Davao gewesen und hatten gute Freunde, die wir schon persönlich kannten und einige Freunde aus den sozialen Medien kennenlernen sollten, getroffen. Darunter befand sich auch Manfred Taschke. Ich schreibe den Namen ganz bewußt voll aus. Erstens habe ich seine mündliche Erlaubnis dazu und Zweitens werden einige der Leser ihn persönlich und andere eben aus den sozialen Medien kennen, wo Manfred ziemlich kontrovers angesehen wurde. Ich werde jetzt nicht hier seine persönliche Geschichte erzählen. Die Muße hatte ich noch nicht, um die unglaubliche Geschichte überhaupt erst mal gedanklich und in chronischer Reihenfolge nur im Groben aufzuschreiben. Geplant ist das aber noch für die Zukunft.

Also, Manfred hatte mich wenige Wochen nach dem gemeinsamen Treffen kontaktiert und mir freudestrahlend erkärt, dass er nun endlich aus den verhassten Philippinen ausreisen kann. Er muss nach Manila, um die letzten Papiere in die Wege zu leiten und seinen Flug in die Heimat buchen, den er mit seiner Tochter so schnell wie möglich antreten wolle. 

Die Frage war, ob ich ihn nicht abholen könnte und seine Möbel, Haushaltsgeräte, Werkzeuge und die restlichen sieben Sachen bei ihm aus dem Haus holen könnte, um nach Cagayan zu bringen. Ich könnte das alles behalten. Er würde nur das Nötigste mitnehmen in einem Koffer. Da wäre noch ein Paket, das würde abgeholt werden bei mir, um nach Deutschland gebracht zu werden. Er wolle unbedingt mit dem Schiff von Cagayan de Oro nach Manila fahren und nicht fliegen. Nach einiger Überlegung und Besprechung und da ich auch noch seine ganze Geschichte nicht kannte, war ich neugierig geworden und wollte sie hören und stimmte dann zu. 

Ein LKW wäre zu teuer geworden, einen der auf einer Leerfahrt von Davao nach Cagayan de Oro Fracht hätte mitnehmen können, haben wir nicht gefunden. Wir fanden einen Überland-Jeepney. Der Fahrer, ein pensionierter Polizist und auch Eigentümer des Fahrzeuges war bereit an einem Tag hin und am nächsten wieder zurück zu fahren.

Auf gehts mit der Karte.

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Wir wollten an diesem Tag eigentlich nur im Hellen in Davao ankommen. Unser bestellter und gemieteter Jeepney kam mit Verspätung, die aber nicht tragisch war. Unten an der Ausfallstraße, warteten ein paar Leute, die bis Maramag, etwa auf halbem Wege, mitfahren wollten. Ein junges Mädchen sollte dort für die nächsten Semester von einer staatlichen Schule zur Tierärztin ausgebildet werden. So hoffen wir, in einigen Jahren eine Veterinärin in unserer Familie zu haben.

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Unser Jeepney kommt und die Reise beginnt. Im letzten Barangay der Stadt Cagayan de Oro, am Abzweiger, wo der Sayre Highway auf das Hochland und in die Berge der Provinz Bukidnon beginnt, wird eine Tankstelle angefahren. Wasser aufgefüllt und der Tank vollgemacht. Der Tank scheint sehr klein zu sein. Es wird am Fahrzeug geschaukelt und gewackelt bis auch die letzte Luftblase im Tank verdrängt und mit Diesel gefüllt ist.

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Die anderen im Jeepney haben es sich so bequem gemacht, wie man es sich in einem Jeepney bequem machen kann. Ich darf alleine neben dem Fahrer auf dem Beifahrersitz mitfahren. Da kann ich lässig ein Bein herausstrecken und mich auch mal zu einem Foto hinauslehnen. Das ist dann auch der Grund, warum immer mal wieder ein Teil der Motorhaube mit einer Lampe zu sehen sein wird auf den Bildern. Bei einigen anderen Bildern bleibt mir nichts anderes übrig, als durch die Windschutzscheibe zu fotografieren..

 

 

Im Ortsteil Alae der Gemeinde Manolo Fortich, was auch gleichzeitig ein Marktplatz ist, halten wir an einem großen Store an, der eher ein kleiner Markt für sich ist. Hier ist der Abzweiger zu einigen großen Bio-Farmen, Obstfarmen und Blumenfarmen und einer der Zugänge zu den Ananasplantagen und dem Ortsteil Camp Philips.

Es muss hauptsächlich Junkfood und Zigaretten, also Hauptnahrungsmittel, ohne die man hier nicht auskommt und auch nicht überleben kann, eingekauft werden.

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Am Straßenrand, im Vorbeifahren schnell fotografiert. Ein paar Kubo-Maker haben sich hier niederglassen und stellen wunderschöne Kubos für den Garten her.

Wer kennt sie nicht, die herrlichen philippinischen Lauben aus nativen Materialien wie Bambus, Ratan und Cogongras.

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Etwas weiter, immer noch auf dem Weg nach Poblacion von Manolo Fortich, an der Einfahrt zum geschichtsträchtigen Del Monte Golfplatz, bekommen wir die stattliche Rinderherde zu Gesicht.

Die Rinder werden zu den bekannten Steaks verarbeitet, die im Restaurant des Clubhauses des Golfplatzes serviert werden. Die Rinder werden mit den Schälabfällen der Ananasfrüchte zusätzlich zum Gras gefüttert. Dies soll ihnen ein einmaliges Aroma geben.

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Durch den Mangima Canyon in Manilo Fortich sind wir nun bereits hindurch und bereits in dem zweiten schwierigen Teilstück des Sayre Highways. Hier ist eine Raststätte nach philippinischen Stil. Es gibt dementsprechende Toiletten. Wasser ist reichlich vorhanden. 

Ich muss mich laut bemerkbar machen und nach der Wasserkelle brüllen, die irgendjemand mit nach draußen genommen hat.

In der Zwischenzeit werden die glühenden Bremsscheiben mit Wasser gekühlt und der Wassertank für die Weiterfahrt zum Kühlen der Bremsen aufgefüllt.

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So, alles bezahlt, die Toilettengänge und die Wasserbefüllung? Alle wieder an Board= Dann kann es weitergehen. 

Weiter unten an der Kurve ist eine schwierige Baustelle, die durch eine Ampelanlage geregelt wird. Es wird eine neue Straßenführung in den Berg gesprengt. Hier kann sich der Verkehr oft zu langen Staus auflaufen.

 

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Mindanao - CDO-Davao Jeepney Trip über Buda - 02