PHILIPPINEN REISEN

FAHRT ZU DEN CAMOTES INSELN

 

 

Diesen Reisebericht möchte ich einem Menschen widmen, den ich nur kurz kennenlernen durfte während dieser Fahrt von Cagayan de Oro nach Albuera und Ormoc City in Leyte und zu den Camotes Inseln.

In der kurzen Zeit wo ich mich dort befand habe ich Michael Berndt dreimal in seinem schönen Haus, in seinem Büro getroffen, wo er mich auch seiner reizenden Frau und einer der Töchter vorstellte. Die paar Gedanken, die wir in dieser kurzen Zeit austauschten, zeigten mir einen Mann, der zwar wußte was er wollte, aber dem sein Erfolg in einem fremden Land nicht zu Kopf gestiegen war. Michael starb für alle unvorbereitet auf einem seiner geliebten Motorräder bei einer Fahrt mit einem Freund um die Insel Cebu und das nicht durch einen Unfall, sondern eher durch die Tropenhitze, welche der Gesundheit schon zusetzen kann. Ruhe in Frieden, viele denken jeden Tag an dich.

Später innerhalb dieses Reiseberichts habe ich eine ganze Seite dem Michael gewidmet.

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Eine Mission war erfüllt. Der Abschluss dieser, bestand in einer Fahrt nach Albuera in der Provinz Leyte auf der Insel Leyte von Cagayan de Oro aus, mit einem Abstecher auf die Camotes Inseln.

Ich hatte mir vorgenommen es langsam angehen zu lassen. Der Leser mag erstaunt sein, dass man für diese rund 500 Kilometer 2 Tage Reisedauer einplant. Außer rund um Manila gibt es keinerlei Schnellstraßen in den Philippinen. 

Über Land rechne ich für mich persönlich. dass ich 50 Kilometer in der Stunde schaffen kann. Dabei sind Pausen nicht eingerechnet. Hinzu kommt eine Fährfahrt, wobei man nicht im voraus kalkulieren kann, ob die Fähre pünktlich, verspätet oder überhaupt abfährt.

Unser Tagesziel ist der Hafen Lapitan, welcher der Fährhafen der Stadt Surigao im Nordosten der Insel Mindanao ist. Von hier fahren Fähren zu verschiedenen Häfen nach Leyte und den vorgelagerten Inseln. Dort wollen wir übernachten und die erste Fähre am frühen Morgen des nächsten Tages nehmen, um den ganzen Tag ausnutzen zu können, denn eines habe ich mir geschworen, außer es geht um Leben oder Tod, in der Nacht fahre ich in den Philippinen nicht mehr.

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Nach philippinischen Regeln sind wir früh von daheim losgefahren. Ich wollte um 8 Uhr und tatsächlich wurde es 9 Uhr, das finde ich eine gute Leistung. 

Ich hatte mir vorgenommen, auf solchen Fahrten am Markt in Balingoan anzuhalten und dort mein Frühstück an hartgekochten Eiern, Brot und Kaffee einzunehmen. Egal ob den Mitfahrenden das passte oder nicht hahahaha. 

An dieser Stelle möchte ich mich dann auch gleich bei unserem Freund Harald Ludwig bedanken, der uns für diese Fahrt seinen Van zur Verfügung gestellt hatte.

Danach ging es dann weiter, immer der Küsstenstraße folgend, erstmal in Richtung Butuan.

 

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An der Provinzgrenze, zwischen den Orten Magsaysay in Misamis Oriental und Carmen in der Agusan del Norte geht es in einigen Serpentinen über einen Berg. Dort oben gibt es nicht nur einen militärischen Kontrollpunkt mit einer Straßensperre, sondern auch auf der Carmen Seite, den MARCOS PARK.

Für einen Zwischenstopp oder ein kleines Picknick, wenn man alles selber mit dabei hat und für die schöne Aussicht mit dem herrlichen Rundumblick lohnt sich ein Halt immer. 

Auf der linken Seite sieht man die gesamte Gingoog Bay bis zur kleinen Insel Sipakan und noch weiter bis zur Insel Camiguin mit den schroff aufragenden Vulkanen. Den Blick zur anderen Seite füllt die Bucht von Butuan aus. In diese Richtung fahren wir nun weiter.

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Hier in weiter Ferne, da irgendwo im Flachland, liegt der schöne Naturhafen Nasipit und die Stadt Butuan innerhalb der Provinz Agusan del Norte.

 

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Kurz vor der Stadt Butuan möchten die Mitfahrer zu Mittag essen. Vor einer der Tankstellen liegt ein kleines Restaurant was auch über genügend Parkraum verfügt, den man einsehen kann.

Zur Überraschung gibt es hier gebratene Ente. Sie wird uns von der Besitzerin aufdringlich angeboten. Wir entscheiden uns für etwas anderes, denn die Ente ist schon fertig. Das würde bedeuten, es gäbe aufgewärmte Ente.

Wir versprechen auf der Rückfahrt dann Ente zu essen, damit Ruhe ist. Zusammengerechnet war das andere Essen nicht günstiger, bei einem bereits günstigen Essen. Eine Ente ist nun mal keine Gans und wir wären sicherlich nicht alle von der einen Ente satt geworden.

 

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Die Besitzer haben auch noch eine Entenfarm, um diese "köstlichen" Balut Eier zu produzieren. Man hatte einige dieser Eier so wie auf dem Plakat auf der Anrichte arrangiert.

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Während alle auf das Mittagessen warten, vertrete ich mir noch etwas die Beine und schaue dem Treiben an der Tankstelle zu.

Genau, es lohnte sich wieder einmal. Ein Dreschkasten für Reis, der als dreirädriges Motorrad mit Beiwagen konzipiert war, hatte angehalten, um zu tanken. Solche Anblicke erfreuen immer wieder mein fotografisches Herz.d

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Visayas - Fahrt zu den Camotes Inseln - 02







 

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