PHILIPPINEN REISEN

REISE MIT DEM BUS NACH DAUIN

UNSERE BUSREISE VON CAGAYAN DE ORO NACH DAUIN

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Der Hermann Mathias und ich, der Dieter Sokoll, wollten uns schon immer einmal persönlich kennenlernen, da wir uns schon so lange in der Facebook Gruppe "DEUTSCH-PHILIPPINISCHER KLUB" kennen. 

Dann wollte auch zur Vorweihnachtszeit noch das Klubmitglied Peter Rakowski aus Ulm nach Dumaguete kommen. Da war dann die erste Voraussetzung für dieses Treffen geschaffen. Ob es am Ende realisierbar war, konnten wir erst kurz vorher genau wissen. Wer weiß, ob wir alle gesund blieben oder was auch immer die Pläne zerschlagen konnte.

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Das Treffen musste zwischen dem 11.12. und dem 22.12. stattfinden. Das war das Zeitfenster für den Aufenthalt von Peter. 

Also machten wir uns schon am 10.12. frühmorgens auf den Weg zu dem Busbahnhof in Cagayan, von dem die Busse in Richtung Westen abfahren.

Ein Bus nach Dipolog in Zamboanga del Norte war im Moment nicht in einer der Wartebuchten. Es wurde uns gesagt, es würde gleich ein nicht klimatisierter Bus kommen.

Das passte dann schon. Es war so gegen 8 Uhr. Kurz darauf ging es dann schon los.

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 Wir sind schon einige Zeit unterwegs in Richtung Iligan Stadt und kommen durch die kleinen Ortschaften. Nach dem Abzweiger zum Flughafen, wird der Bus von einem wartenden Multicap angehalten. Dieser hat einige Eisboxen auf der Ladefläche.

Kurzes Palawer und die Eisboxen verschwinden unten im Bus in den Ladeklappen. Ich weiß nicht genau was in den Kisten ist, sieht aber nach Milchprodukten aus.

Später am Nachmittag, in einem kleinen Ort irgendwo zwischen Ozamis Stadt und Dapitan werden die Boxen an einem Restaurant ausgeladen.

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Wir sind im ersten Busterminal der Stadt Iligan angekommen.

Es wird Pause gemacht und den Fahrgästen Zeit gegeben die Toiletten aufzusuchen oder auch in der eigens gekennzeichneten Fläche zum Rauchen zu gehen.

Frauchen vertritt sich die Beine und trinkt etwas. Ich selber sitze bequem in meinem Sitz am Fenster und beobachte das Treiben um mich herum.

Weiter geht es.

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Wir sind nun im anderen Busterminal der Stadt Iligan, auf der anderen Stadtseite.

Hier steigt nun zum Zweiten Mal jemand zu, der nicht irgendwo hin gebracht werden will, sondern der es auf uns, die Fahrgäste abgesehen hat. Genauer gesagt auf unsere Geldbeutel.

Das Gleiche hatten wir schon zwischen Cagayan de Oro und Iligan. Jemand steht von seinem Sitz auf, schaut allen Fahrgästen in die Augen und beginnt ein Gebet. Danach kommt eine Erklärung im Dialekt wozu und warum man sein Herz öffnen und in der Vorweihnachtszeit spenden soll.

Natürlich gibt es immer einige die sich dazu überreden lassen.

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 Wir halten an einer kleinen Ortschaft am Markt an. Es wollte keiner aussteigen und es warten auch keine Fahrgäste hier auf unseren Bus. Jeder Bus aus beiden Richtungen hält hier wohl an, so wie es scheint.

Die Busse fahren nur kurz auf den Platz, die Busschaffner rennen zu dem Fenster und reichen Bündel an Banknoten herein, stürmen dann wieder zum Bus und weiter geht es.

Nun hat er nur noch Kleingeld und kleinere Banknoten zum Wechseln. Man traut wohl nicht die Einnahmen bis zur Endstation mitzunehmen. Aha, klar macht man sich Gedanken.

Wir befinden uns doch nun irgendwo in dem kritischen Gebiet von Lanao del Norte, wo wor einigen Jahren moslemische Rebellen die Straße in Kauswagan besetzt hatten, mehrere Menschen erschossen und Häuser angezündet und Busse angegriffen hatten.

LINK: http://www.philstar.com/headlines/80056/lanao-del-norte-burns

Ich glaube wir sind in Maigo.

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Um ehrlich zu sein, ich bin froh, als wir an der Einfahrt zum Fährterminal in Mukas ankommen.

Nur was ist denn hier los. Hier staut sich der wartenden Verkehr bis auf die Hauptstraße.

Der Busfahrer muss sich vergewissern, dass ihm auf der Gegenfahrbahn kein Fahrzeug entgegenkommt, denn dann würde gar nichts mehr gehen.

Nach kurzer Zeit signalisiert im jemand, dass er nun auf der Gegenfahrbahn bis an die Schranke vorfahren kann. Das ist der Vorteil einer Busreise mit Fähren, die Busse haben Vorrang und fahren bis vorne durch.

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Vor der Schranke müssen die Fahrgäste den Bus verlassen, ihr Handgepäck dabei mitschleppen, wenn sie sicher sein wollen, es später noch zu haben und sich am Ticketschalter Fahrscheine für die Fähre nach Ozamis City zu kaufen.

Frauchen hat da ja nun keine Hemmungen mehr und geht bis an den Schalter nach vorne und sagt nur ein Wort: Senior Citzen. Sofort wird sie bedient, während ich mit dem Handgepäck an der Seite stehe. Klar dauert das wieder. Sie muss nachweisen, dass sie Senior Citizen ist, dafür gibt es bei dieser kurzen Wegstrecke 5 Peso Rabatt und der Auländer zahlt voll. Bei längeren Fahrten oder kosstspieligeren Dingen lohnt sich eine philippinische Seniorenkarte schon.

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Danach füllt man das Schiffsmanifest mit seinen persönlichen Daten persönlich aus und dann kann man an Bord gehen, wenn eine Fähre schon festgemacht hat.

Der Verkehr ist stetig. Die Überfahrt dauert nur 15-20 Minuten und es verkehren einige Fähren.

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Visayas - Reise nach Dauin - 02







 

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