Hibok-Hibok Vulkan

 

 

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Der Hibok-Hibok Vulkan ist auch unter dem Namen Catarman Vulkan bekannt. Er ist der jüngste und einzige historisch bekannte Vulkan auf der Insel Camiguin. Die Insel Camiguin liegt 9 Kilometer nördlich der Küste von Mindanao.

Die Insel Camiguin hat eine Größe von 292 Quadratkilometer und eine ovale Form, wobei die Insel 20 Kilometer in der Länge misst und 4 sich überdeckende Stratovulkane (Schichtvulkane) und einige Flankenkegel aufweist.

Ausbrüche des Hibok-Hibok Vulkans werden meist durch Dombildung und pyroklastische Ströme nach Einsturz des Domes gekennzeichnet. Vor dem Ausbruch von 1948 wurde Schwefel am Krater des Hibok-Hibok abgebaut.

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Die geologische Geschichte der Insel Camiguin und ihre Vulkane

Die Vulkane auf der Insel Camiguin wurden in einer Linie von Südost nach Nordwest, grob gesehen parallel zur Central Mindanao Arc über die Zeit geformt. Das früheste Ausbruchszentrum kam vom Camiguin Tanda Vulkan, der heute auf dem Boden der Bohol See gegraben liegt. Spätere vulkanische Aktivitäten formten den jetzt erodierten Mt. Butay und Ginsiliba Stratovulkan an der Südostspitze der Insel Camiguin, wie auch der Binone Schlackekegel an der Südostküste.

 

 

Der Mt. Mambajao Vulkan in der Mitte der Insel formt den höchsten Gipfel der Insel Camiguin. Sein neugeformtes Aussehen schließt einen Gipfel und flankierende Dome ein und deuten ein relatives junges Alter an, aber es sind keinerlei historische Ausbrüche bekannt. Einer der flankierenden Dome füllt teilweise einen Krater mit einem Durchbruch nach Nordwesten.

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Der junge Hibok-Hibok Vulkan liegt im Nordwesten der Insel, rund 6 Kilometer nordwestlich von Mt. Mambajao. Der Vulkan ist adesitisch bis rhyolitisch in seiner Zusammensetzung und hat einige Lavadome, darunter den Mt. Vulcan an seiner nordwestlichen Flanke. Zu größeren Ausbrüchen kam es 1871 bis 1875 und von 1948 - 1951. Es wurden Lavadome an den Flanken gebildet und es kam zu verheerenden pyroklastischen Strömen die Dörfer an der Küste zerstörte.

Der Ausbruch von 1948 bis 1953 des Hibok-Hibok

 

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Zu einem erheblichen Ausbruch kam es am 1. September 1948. Eine laute Explosion am Gipfel des Hibok-Hibol Vulkans war von wochenlangen intensiven Erdbeben vorhergesagt worden. Die Explosion verursachte eine blumenkohlartig geformte Rauchwolke und hatte mit pyroklastischen Strömen und Lahar auf der nordöstlichen Seite des Vulkans zerstörerische Auswirkungen. Im Mai 1949 begann ein neuer Lavadom im Krater zu wachsen. Dieser neue Lavadome wuchs für die nächsten zwei Jahre und konnte deutlich gegen Ende von 1951 ausgemacht werden. Am 4. Dezember 1951 kam es zu pyroklastischen Lavaströmen an der nordöstlichen Flanke und erreichte den Ort Mambajao. Dort wurden 500 Menschen getötet. Große Mengen an Bims und Asche wurden in den Ablagerungen gefunden, die darauf hinweisen, dass die pyroklastischen Ströme hauptsächlich durch die Explosion durch frisches Magma erzeugt wurden und nicht durch den Zusammenbruch des Domes.

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